FETTLEBER IST NICHT GLEICH FETTLEBER

Fettleber – das grundlegende Problem

 

Die Leber ist die Zentrale für die Lagerung und Produktion von Energie aus der Ernährung. Nach Aufnahme durch den Darm werden die Nährstoffe direkt durch den Portalkreislauf an die Leber geliefert. Nachdem das Körperfett grundsätzlich die Methode zur Lagerung der Energie aus der Nahrung ist, ist es nicht verwunderlich, dass Krankheiten der Fetteinlagerung die Leber beeinträchtigen.

 

Das Insulin drückt die Glukose in die Leberzellen und füllt die Leber allmählich. Die Leber wandelt durch die Lipogenese die überflüssige Glukose in Fett um, die Lagerungsform von Energie aus der Nahrung. Zu viel Glukose und zu viel Insulin über einen langen Zeitraum führen schließlich zur Fettleber.

 

Insulinresistenz ist ein Überschwemmungsproblem, da die Glukose nicht ein die überfüllten Zellen gelangen kann. Fettleber als Manifestation der überfüllten Zellen schafft Insulinresistenz. Der Zyklus geht weiter:

  • Hyperinsulinämie schafft Fettleber

  • Fettleber verursacht Insulinresistenz

  • Insulinresistenz wiederum erhöht die Hyperinsulinämie

  • Hyperinsulinämie verursacht Insulinresistenz und ist der Auslöser des Teufelskreises

GERNE SCHAUEN WIR UNS GEMEINSAM IHRE PERSÖNLICHE SITUATION AN UND FINDEN EINE LÖSUNG.

Happy Healthy New Year 2019

Liebe Leute
Die Zeit zwischen den Jahren war eine wunderbare Gelegenheit um einen Blick nach innen zu richten. Kurz zurück zu blicken, aber viel mehr noch um das Jetzt so richtig zu geniessen. Ich wünsche euch allen für das Neue Jahr Gesundheit, Zeit für euch und eure Bedürfnisse, die Erkenntnis Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und dabei in Freude zu sein. 
Ich wünsche euch allen die Nahrung die Ihr braucht und unterstütze euch weiterhin gerne. 

Vielen Dank an Alle, die dieses Jahr den Weg zu mir gefunden haben. 

Bei all meinen Klienten werde auch ich jedesmal ein bisschen mehr genährt mit Erfahrungen und der Tatsache, dass wir alle EINZIGARTIG sind. 

Happy, healthy 2019

Eure Luisa

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Mein Fazit zum Thema Kokosöl ist alles andere als schlecht!

Kokosöl enthält reichlich gesättigte Fettsäuren

Seit Jahren hängt fettreichen Nahrungsmitteln ein schlechter Ruf hinterher. Immer wieder wird vermutet, dass gesättigte Fettsäuren den Cholesterinspiegel erhöhen und damit die Herzgefäße verstopfen können. Die Ökotrophologin Dr. Heike Niemeier entgegnet: "Es konnte bislang noch nicht nachgewiesen werden, dass eine Gefahr von gesättigten Fettsäuren ausgeht“. Inwiefern der Konsum von gesättigten Fetten mit Herzinfarkten, Schlaganfällen oder anderen kardiovaskuläre Erkrankungen einhergeht, sei ungeklärt.

Gesättigte Fettsäuren treten vermehrt in tierischen Produkten, wie Butter, Sahne oder Milch auftreten, aber auch das pflanzliche Kokosöl ist reich an gesättigten Fetten. Das zeigt sich beispielsweise an seiner butterähnlichen Konsistenz. Im Vergleich zu Schweineschmalz ist der gesättigte Fettanteil von Kokosöl zwar höher, das mache das Pflanzenöl allerdings nicht unbedingt gesundheitsschädlich. "Kokosöl ist selbstverständlich nicht giftig, sondern gehört zu einer ausgewogenen Ernährung dazu".

Unausgewogene Ernährung macht krank – nicht Kokosöl!

Der Schlüssel zum Erfolg liegt demnach wie so oft in der Balance. Eine ausgewogene Ernährung sieht eine Vielzahl unterschiedlicher Fette vor und sollte an die Essensgewohnheiten angepasst werden. Auch Kokosöl hat einige Besonderheiten, die Menschen mit einer eingeschränkten Diät helfen können. Entscheidend ist dafür die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure, eine gesättigte Fettsäure mit mittlerer Kettenlänge (medium chain triglycerides – kurz MCT). Im Gegensatz zu herkömmlichen Fettsäuren, wird die Laurinsäure ohne großen Energieaufwand vom Körper aufgenommen und von der Leber deutlich schneller abgebaut. "Das ist besonders gut für Menschen, die keine Gallenblase mehr besitzen, oder sich ketogen ernähren, sprich einer strikten Low-Carb-Diät folgen“. So könne Kokosöl sogar einen kurzzeitigen Gewichtsverlust bewirken, diene allerdings nicht als langfristiger Schlankmacher.

Also, keine Angst vor Kokosöl. Die Quelle ist entscheidend. Es sollte ein biologisches, kaltgepresstes Kokosöl sein.

Kokosöl (auch Kokosfett genannt) wird beim erwärmen flüssig und ist in der Küche vielseitig anwendbar z.b für gedämpftes Gemüse, Suppen, Reis, Eintöpfe, Saucen, Desserts, Gebäck und Fisch-/Fleischgerichte.

Und wie noch schon gesagt: Kokosöl hat auch positive Effekte auf die Gesundheit. Da Kokosöl praktisch ohne Energieaufwand verdaut wird und einen hohen Anteil an energiespendenden MCT-Fettsäuren enthält.

Kokosöl kann auch zur Pflege von Haut und Haaren verwendet werden. Kokosöl ist zudem auch vorteilhaft für die Gesundheit von Hunden, Katzen und Pferden und dient als perfektes Anti-Zeckenmittel.

Mein FAZIT: Kokosöl weiterhin benutzten und sich über die wunderbaren Vorteile freuen.

Buchtipp

Gemüse - 50 Sorten - 200 Saisonrezepte von Erica Bänziger vom FONA Verlag

Gemüse sollte die Hauptzutat ihrer Ernährung sein. Sie vielfältig Gemüse zubereitet werden kann, erfahren Sie in diesem wunderbaren Buch. Viel Spass beim ausprobieren und geniessen!

Frühstücksidee

Bruker`s Frischkorngericht - ein guter Start in den Tag

Für 1 Portion
3 EL Bio Getreide (ca. 50 g) / Haferflocken oder Dinkelflocken (perfekt wäre natürlich eine eigene Flockenmühle, aber wer keine hat, der weicht am Abend vorher schon die Flocken mit wenig kaltem Leitungswasser ein. 

Am nächsten morgen ergänzt du den Brei mit: 


1 Bio Banane mit der Gabel zerdrücken
1/4 Bio Zitrone ausgedrückt
½ Bio Apfel mit der Bircherraffel raffeln
1 EL Bio-Vollrahm

Obst der Saison klein zerschneiden, auch tiefgefrorene Himbeeren sind ein super Vitamin C Lieferant. Im Winter wärmt ein halber Teelöffel Zimt super den Organismus

ROTE BETE  - REINIGT DAS BLUT UND SCHENKT ENERGIE...

Gleich und Gleich gesellt sich gern. Das scheint ein Naturgesetz zu sein. Darum dringt die Rote Bete direkt ins Blut - räumt dort auf und sorgt für mehr Energie. Diese rote Wunder-Wildfrucht ass man übrigens schon vor 6000 Jahren. Die Römer tauften Sie dann BETA (altlateinisch für Rübe) Und natürlich bediente sich der griechische Medicus Hippokrates ihrer Naturkräfte. Er kochte ihren zuckerigen Saft zu süssem heilsamem Sirup ein. Eingesäuerte Rote Beten heilten dann Hautentzündungen und Infektionskrankheiten so etwa 100 v. Chr. Dann vergass man die Wirkung der roten Rübe.  Erst im 16 Jahrhundert entdeckte sie Paracelsus neu und verschrieb sie seinen Patienten als Zaubermittel für Blutkrankheiten und zur Steigerung der Abwehrkräfte. In Osteuropa ist die Rote Bete Hauptzutat des Traditionellen "Borschtsch", sozusagen die Minestrone des Ostens. Dort löffelt man seit Generationen Kraftstoff fürs Blut - das können Sie auch gleich, wenn Sie das Rezept kostenlos per email:  luisa@ernährungstherapie-wieser.ch anfordern. 

freepik.com Designed by creative art

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Bärlauch: Ein zarter Bote.

Die Schwefelverbindungen in Zwiebelgewächsen und dem frühlingsfrischen Bärlauch haben sich als wirkungsvoll gegen krebserregende Nitrosamine erwiesen. Die entstehen gerne, wo geräucherte Fleisch und Wurstwaren bei hoher Hitze gebraten oder gegrillt werden. Besonders Speiseröhren-, Magen,- und Darmkrebs scheint auf die Schwefelverbindungen anzusprechen. Zudem soll die Wirkung der Chemotherapie unterstützt werden. Zusätzlich kann das in den Zwiebelgewächsen enthaltene Polyphenol Quercetin das Wachstum von Krebszellen anscheinend hemmen bzw. deren Zelltod herbeiführen (Apoptose) Frisch zerdrückter Knoblauch gilt als der beste Lieferant der krebshemmenden Stoffe!

Draussen in den Gärten von Baden kuckt der Bärlauch schon ganz neugierig aus der Erde.

Gehen Sie raus, pflücken sich einige Blätter und geniessen Sie Suppen, Pesto oder einfach nur in Olivenöl angedünstet auf eine Butterbrot gestrichenes Bärlauch Brot. Hmmmm lecker. 

Nicht verwechseln: Bärlauchblätter sind auf der Rückseite matt, während Maiglöckchenblätter glänzen. Und wenn man den Stiel des Bärlauches auf der Rückseite des Blattes bricht, dann kracht es... Des Maiglöckchens Stiel bricht nicht so einfach..   

Maiglöckchen und die Herbstzeitlosen sind giftige Pflanzen. Bärlauch erkennt man an seinem feinen Knoblauchgeruch... 

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